Unsere Geschichte

Zur Mitte des 19ten Jahrhunderts, im Jahr 1843, als auch auf dem Lande die Laubsäcke nach und nach durch die bequemeren Rosshaarmatratzen ersetzt wurden, begann Johannes Toggenburger, nach vielen Jahren der Wanderschaft, Rosshaar im Lohn zu verarbeiten. Er legte so den Grundstein für die Rosshaarspinnerei, welche noch heute in Marthalen als die "Rosshaari" bekannt ist.
 
  
Während vier Generationen wurden die Pferde- und Rinderschweifhaare von Hand gesponnen und zum wertvollsten Polstermaterial für Matratzen aufbereitet. Erst ab 1950 wurden Anlagen zur maschinellen Verspinnung der Haare hergestellt und bald auch in der "Rosshaari" installiert.
   


 

Nur dadurch, dass die Qualität der gesponnenen Haare auf höchstem Niveau gehalten wurde, konnte sich der Betrieb in den vergangenen Jahrzehnten gegenüber den in- und ausländischen Konkurrenten behaupten. Gesponnene Haare aus Marthalen werden heute nach einem halben Dutzend Länder exportiert und von renommierten Bettwarenhäusern seit Jahren zu luxuriösen Matratzen verarbeitet.
 
Schweifhaare werden wieder vermehrt von der Bettwarenindustrie für qualitativ hochstehende Matratzen eingesetzt. Die qualitätsbewussten Käufer schätzen die temperatur- und feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften dieser tierischen Naturhaare, welche zu einem gesunden und angenehmen Bettklima verhelfen.
Wer auf Rosshaar ruht, schläft gut!
 
Ab 1960 wurde das Verkaufsprogramm durch neue, moderne Materialien wie Polsterwaren und -gurten, Stoffe, Kunstleder und Teppichunterlagen erweitert, davon mehrere Produkte im Exklusivvertrieb für die Schweiz.